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Schulzendorfer Weinbeere

An der Südwand eines kleinen versteckten Hauses im brandenburgischen Schulzendorf wächst und gedeiht seit vielen Jahren ein einsamer Rebstock. Als kleiner Trieb kam er, der Legende nach, zusammen mit heimkehrenden Reisenden von der fernen Halbinsel Krim in die Mark Brandenburg.

Die Heimkehrer hatten die Gebiete besucht, wo einst ihre Vorfahren siedelten, die dann in das Räderwerk eines furchtbaren Krieges und die Wirren einer bolschewistischen Revolution gerieten und - wie viele Menschen in dieser Zeit - aus der neuen Heimat flüchten mussten. Manchen gelang es, ein Schiff nach Übersee zu erreichen und in Amerika oder Australien ihr Glück zu suchen. Andere wurden von der Familie getrennt und schlossen sich Gruppen an, deren Ziel es war, zurück in die alte Heimat Deutschland zu gelangen. Viele dieser Menschen haben die Strapazen und Gefahren der Flucht nicht überlebt. Von denen, die es schafften, kam eine kleine Schar nach Mecklenburg, wo sie aufgenommen wurden, Arbeit fanden und sich niederlassen konnten. Vielleicht gibt es heute noch Bewohner des Gebietes rund um die mecklenburgische Kleinstadt Güstrow, die sich an die Auftritte und Gesänge eines Kosakenchores erinnern, der sich aus den Neuankömmlingen rekrutierte und die mecklenburgische Kunst- und Kulturszene damals bereicherte.
Später brach ein weiterer Krieg aus, der in seinen Ausmaßen noch furchtbarer und vernichtender war, als alles, was es bis dahin in der Welt gab. Wieder wurden Familien auseinandergerissen, mussten Hunderttausende ihre Heimat verlassen, starben Millionen von Menschen und diejenigen, die das Inferno überlebten, standen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens und hatten nur die Option, ganz von vorne anzufangen.
So kamen Nachkommen der früheren Rückkehrer auch in die Mark Brandenburg und begaben sich viele Jahre später auf die Spuren ihrer Vorfahren. Sie brachten etwas Erde und jenen Weintrieb von der Krim nach Schulzendorf, aus dessen Früchten Eifalk, der Hüter jenes Fleckchens Schulzendorfer Erde und heimliche Schutzpatron der Mark Brandenburg ein köstliches Fruchtgelee bereitet, welches seine Freunde sehr schätzen.

und nun lasst noch paar Bilder sprechen  für größere Darstellung auf die Abbildungen klicken: